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Körperliche Aktivität - Was kann ich tun?
 

Aktiv sein
Körperliche Aktivität ist für die Gesundheit eines jeden Menschen wichtig. Regelmäßige körperliche Aktivität

  • hält fit und beweglich

  • trägt zur Entspannung bei

  • gibt Schwung und Ausdauer

  • hilft mit, Ihre Blutfettwerte zu normalisieren

Was ist günstig?

Als Diabetiker sollten Sie jede Möglichkeit im Alltag nutzen, sich körperlich zu betätigen, z.B.:

  • Treppensteigen – statt Aufzugfahren

  • kürzere Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, statt das Auto zu benutzen

  • regelmäßige Gartenarbeit

Wenn Sie Sport treiben oder treiben wollen, ist Ausdauersport besonders günstig, z.B.:

  • Radfahren

  • Laufen

  • Wandern

Aber auch Sportarten wie Tennis und Fußball können Sie ausüben. Ungünstig sind Sportarten, bei denen Sie selber durch Unterzuckerungen gefährdet sind, wie: Drachenfliegen, Surfen und Tauchen. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt, welche Sportarten für Sie günstig sind.

Diabetes und körperliche Aktivität


Jede körperliche Aktivität wirkt sich auf Ihren Blutzucker aus. Die Wirkung hängt ab von

  • Art, Dauer und Intensität der Aktivität

  • der Insulinmenge im Blut

  • dem Blutzuckerwert zu Beginn

  • dem Abstand zur letzten Mahlzeit

  • dem Injektionsort des Insulins

  • den Zuckerreserven in Leber und Muskeln

Kurzfristige körperliche Belastungen

Jeder Diabetiker muss durch Blutzuckerkontrollen vor, während und nach einer körperlichen Anstrengung herausfinden, wie diese auf seinen Blutzucker wirkt und welche Maßnahmen er treffen muss, um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Kurzfristige, körperliche Belastungen wie: 1 Std. Tennis oder Fußball, Gartenarbeit, Schwimmen, Joggen oder Radfahren erfordern bei einem normalen Blutzuckerausgangswert zusätzlich ca. 2 – 4 BE/KHE. Dauert die Belastung länger als 1 Stunde können weitere BE/KHE notwendig werden (ca. 1 BE pro ½ Stunde mittlere Belastung).

Langdauernde körperliche Belastungen


Länger andauernde Belastungen wie Rad- oder Bergwandern, Skilanglauf oder Wettkämpfe erfordern eine vorherige Reduzierung der Insulindosis. Je nach Art der Belastung können dies 30-50% der üblichen Insulinmenge sein; bitte besprechen Sie diese mit Ihrem Arzt.

Wichtige Hinweise:

Nach langandauernden Belastungen fällt der Blutzucker auch danach noch ab. Nach einem anstrengenden Tag kann es deshalb notwendig sein, das Verzögerungsinsulin am Abend zu verringern bzw. zusätzliche Kohlenhydrate zu essen.

Aktivitäten, die bei Blutzuckerwerten über 300 mg/dl oder 16,7 mmol/l und positivem Acetonnachweis im Urin (= geringen Insulinspiegeln im Blut) begonnen werden, können zu Blutzuckererhöhungen führen. Der Blut6zucker muss zunächst mit Insulin gesenkt werden. Ruhen Sie sich in dieser Zeit aus.

Bei Untrainierten kann es – trotz längerer Dauer einer Aktivität – zu einem nur geringen Blutzuckerabfall kommen. Dies erklärt sich durch die Ausschüttung von Hormonen, die dem Insulin entgegen wirken.

  • Achten Sie bei körperlichen Anstrengungen darauf, ausreichend viel zu trinken!

  • Nehmen Sie immer ausreichende Vorräte an Traubenzucker mit!

  • Informieren Sie Ihre Begleiter über Ihren Diabetes!


 

 

 
 
 
Diabetes Alphabet

Begrifferklärungen von Fachwörtern!

 

Hier finden Sie Begriffsdefinitionen von "A" wie "Acarbose" bis

"Z" wie "Zuckeraustauschstoffe"

 

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