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Diabetes und Sexualität - Was muss ich beachten?
 

Infektionen


Sexualität ist im Leben von Diabetikern genauso bedeutsam wie im Leben von Nichtdiabetikern. Problembereiche können sein:

  • häufigere Infektionen

  • sichere Verhütung

  • diabetesbedingte Impotenz

Besonders Diabetikerinnen leiden häufiger an Infektionen im Genitalbereich. Das feuchtwarme Milieu bietet – besonders, wenn Zucker aus dem Urin vorhanden ist – einen idealen Nährboden für Bakterien und Pilze. Diese Infektionen können den Geschlechtsverkehr unangenehm und schmerzhaft machen.

Vorbeugen können Sie durch eine gute Blutzuckereinstellung (Urinzuckerfreiheit!) und Sauberkeit (tägliches Waschen mit Wasser ohne Zusätze).

Scheuen Sie sich nicht, auftretende Beschwerden im Genitalbereich wie Rötungen, Jucken, Ausschlag oder Brennen beim Wasserlassen sofort bei Ihrem Arzt untersuchen und ggf. behandeln zu lassen. Denken Sie daran, dass Sie auch beim Geschlechtsverkehr unterzuckern können!

Verhütung


Eine Diabetikerin soll ihre Schwangerschaft planen. Dies bedeutet, dass sie eine geeignete Verhütungsmethode benötigt, wenn sie nicht schwanger werden möchte. Gemeinsame Überlegungen mit ihrem Partner und ihrem Arzt helfen bei der Wahl einer möglichst sicheren Methode.

Pille


Diabetikerinnen sollten die Pille möglichst nur wenige Jahre als Verhütungsmethode einsetzen. Es sollen niedrig dosierte Präparate bevorzugt werden, weil sie geringere Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben. Der Blutdruck muss regelmäßig kontrolliert wird.

Spirale


Für Diabetikerinnen sollten ausschließlich kleinere, kupferhaltige, speziell angepasste Spiralen verwendet werden. – Besprechen Sie dese Fragen mit einem erfahrenen Gynäkologen.

Diaphragma


Eine weniger praktizierte Methode, die aber in Verbindung mit einer spermiziden Creme ziemlich sicher ist. Das Diaphragma muss angepasst und vor jedem Geschlechtsverkehr von der Frau eingesetzt werden.

Kondom
Das Kondom ( Präservativ) ist – bei richtiger Anwendung – eine sichere Verhütungsmethode; es schützt außerdem vor Infektionen ( Aids!).

Kalendermethode
Zu unsicher!

Impotenz


Unter Impotenz versteht man das „Unvermögen, eine Erektion (= Versteifung des Gliedes) zu erreichen und zu erhalten, die das Vollziehen eines Geschlechtsverkehrs bis zum Orgasmus ermöglicht!".

Wenn Sie – nicht nur gelegentlich – unter Erektionsstörungen leiden, sollten Sie dieses Problem mit ihrem Arzt und einem erfahrenen Urologen besprechen. Diese können durch eingehende Untersuchungen die Ursache der Erektionsstörung feststellen. Ihr Diabetes muss nicht immer die Ursache sein.

Diabetesbedingte Erektionsstörungen können hervorgerufen werden durch die Gefäß- oder Nervenschädigungen.

Je nach Ursache Ihrer Probleme kann Ihnen Ihr Arzt entsprechende Lösungsmöglichkeiten anbieten. Besprechen Sie alle Fragen gemeinsam mit Ihrer Partnerin und Ihrem Arzt; dies ist die beste Voraussetzung für eine befriedigende Lösung.

Vorbeugen

Diabetiker, die eine gute Blutzuckereinstellung haben, nicht rauchen und nur wenig Alkohol trinken, leiden seltener an Erektionsstörungen. Leider können vorbeugende Maßnahmen eine diabetesbedingte Impotenz nicht sicher verhindern.


 

 

 
 
 
Diabetes Alphabet

Begrifferklärungen von Fachwörtern!

 

Hier finden Sie Begriffsdefinitionen von "A" wie "Acarbose" bis

"Z" wie "Zuckeraustauschstoffe"

 

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